Interview mit eXcubitors

Veröffentlicht: 20. Mai 2017 von steffischaaf in Bandportrait, Fundgrube, Interview
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Derzeit arbeitet die Synth-Pop Band eXcubitors an ihrem vierten Album. Nach fast drei Jahren Pause, wird es Zeit den Fans wieder was Musikalisches zu bieten. Wir haben da mal ein bisschen genauer nachgehakt und stellen euch die Band näher vor:

eXcubitors-logo

Wer steckt hinter eXcubitors?
Die Band wurde im Jahr 2006 gegründet. Aktuell bestehen eXcubitors aus Mastermind Sascha Viereck und seinem Bruder Stephan Viereck sowie neu dazu gekommen Ronny Strehmann aus Berlin. Dazu gibt es hin und wieder Featurings. Der Kern der Band umfasst aber die drei oben genannten Musiker.

Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?
Atmosphärische Klänge von Synthesizern, Tanzbare Beats kombiniert mit 3 abwechslungsreichen Stimmen sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache – eine Mischung aus Synth-/Electro-Pop mit cineastischen Elementen. Dazu kommen Texte, die u.a. das Weltgeschehen sowie gesellschaftspolitische Entwicklungen reflektieren.

Was macht euer Projekt besonders?
In unseren Herzen und Gedanken schlummern die alten Klänge und Sounds aus den 80ern. Gerade auch Menschen wie Torsten Fenslau haben uns darüber hinaus sehr inspiriert. Diese besondere und einzigartige Gänsehaut-Atmosphäre versuchen wir in unserer Musik zu erhalten. Unser Stil ist alleine schon aufgrund der verschiedenen Stimmen sowie der abwechslungsreichen Sounds besonders.

Was und wen wollt ihr mit Euren Songs erreichen?
Excubitors steht für „Wächter“ (lat. Ursprung). Wir sehen uns als Beobachter und drücken damit aktuelles Zeitgeschehen mit unserer Musik aus. Damit erreichen wir im Prinzip alle Menschen – natürlich die umso mehr, die etwas mit elektronischer Musik anfangen können.

Was hat Euch bewogen Musik zu machen?
In frühen Kindheitstage haben wir bereits Musik geliebt und besonders als die Synthesizer Ära mit Kraftwerk, Depeche Mode, etc. begonnen hatte und der erste Korg M1 bei uns zuhause einen Platz gefunden hatte, war unser Weg für eigene Produktionen geebnet.

Was macht gute Musik für euch aus?
Wirklich gute Musik begleitet einen das ganze Leben. Ein guter Titel ist ein Titel, auf den man immer wieder mal Lust hat – an den man sich erinnert. Dabei beschränkt sich unser Geschmack nicht nur auf elektronische Musik. Auch ganz andere Projekte, wie z.B. Ludovico Einaudi, Enigma oder viele Filmkompositionen schätzen wir sehr. Gute Musik muss etwas bewegen in dir. Es hat viel mit Gefühl und Emotionen zu tun.

Welche Bands beeinflussen euch? Welche Alben haben euch geprägt oder begeistert?
Aus unserem Bereich sind es Bands, wie Neuroticfish, In Strict Confidence, Diary of Dreams, Klangstabil, etc. Früher waren es besonders Bands wie Depeche Mode (Alle Alben bis Violator), Kraftwerk, Tears for Fears, 16 Bit oder DJ Torsten Fenslau mit seinen zahlreichen Projekte wie Ideas for Imitators (Der Komtur), Out of the Ordinary (The Dream). Aber auch Cineastische Musik beeinflusst unsere Sounds (Two Steps from Hell, Hans Zimmer, etc.)

excubitors-bandfotoEine Band durchläuft stets Höhen und Tiefen. Was war der absolute Höhepunkt in der Vergangenheit und was der bitterste Tiefpunkt?
Höhepunkte sind für uns jedes mal, wenn wir ein fertiges Album im CD Player haben – kurz vor Release. Das ist ein richtig geniales Gefühl, was man kaum beschreiben kann. Dann ist sicherlich auch noch der Gewinn unseres neuen Bandmitglieds Ronny Strehmann zu nennen, mit dem wir gemeinsam noch ganz viele neue coole Titel produzieren wollen. Außerdem ist für uns jedes Fan-Feedback oder jede CD Bestellung ein Höhepunkt. Einfach ein tolles Gefühl, wenn man Menschen von der eigenen Musik begeistern kann.
Ein Tiefpunkt war, dass wir eine eine komplette Festplatte mit Songs durch einen Datencrash verloren haben und die Backups sich nicht richtig zurückspielen haben lassen. Das reißt einem das Herz raus…

Was ist für die Zukunft geplant? Welche Ziele habt ihr euch selbst gesteckt? Was steht als nächstes an? Tour? Studio?
Wir konzentrieren uns jetzt auf die Arbeiten an unserem 4. Album. Diese werden uns noch das ganze Jahr über begleiten. Spätestens im Mai wollen wir den 2. Song mit Ronny Strehmann veröffentlichen, nachdem „Proud Leaders“ sehr gute Resonanz gebracht hat.
Auch Live könnte nach vielen Jahren mal wieder ein Thema sein…aber nicht vor 2018.

Welche Rolle spielen für euch Live-Auftritte und was empfindet ihr dabei?
Da eXcubitors vornehmlich ein Studio-Projekt ist, können wir nicht soviel über Live-Erfahrungen berichten. Zu Beginn unserer Schaffenszeit hatten wir ein paar Live-Gigs in Clubs und auf Festivals. Natürlich ist das ein einzigartiges Erlebnis die Songs in Echtzeit einer interessierten Hörerschaft zu präsentieren.

Was fällt Euch als Erstes zu folgenden Begriffen ein?
Musik: Balsam für Geist und Seele.
Kindheit: Unbeschwertheit und Handyfreie Gesellschaft
Blockade: Sind unangenehme schwarze Löcher für die es ein Mittel gibt = Do it later.
Auftritt: Schöne Anspannung mit dem Ziel Menschen zu unterhalten.
Heimat: Vertrautheit und Ort an dem man sich zuhause fühlt.

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