Interview mit Schwarzschild

Veröffentlicht: 23. April 2017 von steffischaaf in Fundgrube, Interview, News
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SchSch_Logo_Final_weißErst letztes Jahr im Frühjahr schlossen sich Peter und Dino zusammen und gründeten das Projekt Schwarzschild. Treibende Beats, melodische Synths und eine unglaubliche Stimme sind ihr Markenzeichen. Am 26.05.2017 erscheint ihr Debütalbum Radius. Wir hatten die Band für Euch im Interview.

INS: Wer steckt hinter Schwarzschild?
Schwarzschild: Peter Daams (Programming/Mixing/Composing) und Dino Serci (Vocals/Lyrics/Composing)

INS: Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?
SCHZ: Schwermütige, aber auch tanzbare elektronische Musik mit ernsten deutschen Texten, die sich auch mal trauen Tabu-Themen anzusprechen (z.B. Sterbehilfe, Depressionen, Panikerkrankungen, Mobbing, etc.)

INS: Was macht euer Projekt besonders?
SCHZ: Ob wir nun wirklich etwas „besonderes“ sind, können und möchten wir nicht beurteilen. Das müssen die Hörer unserer Musik entscheiden. Wir machen einfach das, was uns wichtig ist und uns Spaß macht.

INS: Was und wen wollt ihr mit Euren Songs erreichen?
SCHZ: Jeden, der sich in der Musik und den Texten wiederfindet oder etwas für sein Leben herausziehen kann, genauso wie jeden, dem gefällt was wir machen…aus welchen Gründen das auch sein mag.

INS: Was hat Euch bewogen Musik zu machen?
SCHZ: Es ist einfach was wunderbares, wenn man Menschen emotional erreichen kann (wie mit jeder Kunst) und da wir einfach uns mit Musik ausdrücken können, war dies schon immer die Sprache, mit der wir die Menschen berühren wollten.

INS: Was macht gute Musik für euch aus?
SCHZ: Das kann vieles sein…aber am meisten wenn sie Gefühle erzeugt/erweckt/anspricht…wie Freude, Trauer, Lust, etc….Musik muss berühren…im Innern…abseits von dem was wir vielleicht auch tagtäglich nach außen hin zeigen.

Bandfoto_SchwarzschildINS: Welche Bands beeinflussen euch? Welche Alben haben euch geprägt oder begeistert?
SCHZ: Ganz großen Einfluss hat einfach immer noch die Musik und die Stars der 80er Jahre. Bei den elektronischen Bands/Künstlern z.B. Depeche Mode, O.M.D., Ultravox, Camouflage, etc….aber auch von der Songwriting-Perspektive her Bands wie Genesis und Queen.

INS: Welche Musik hört Ihr zu Hause, unterwegs oder beim Sport?
SCHZ: Momentan natürlich viel unsere eigenen Songs, da wir mit Hochdruck am Album arbeiten und die Fortschritte auch immer wieder bewerten müssen…aber Abseits davon höre ich im Moment sehr gerne das Album „Sign of Life“ von Neuroticfish…Aber auch Chrom, VNV Nation oder In Good Faith.

INS: Eine Band durchläuft stets Höhen und Tiefen. Was war der absolute Höhepunkt in der Vergangenheit und was der bitterste Tiefpunkt?
SCHZ: Also da es uns erst seit ca. seit einem Jahr gibt, haben wir noch keinen wirklichen Tiefpunkt erlebt…im Gegenteil…im Augenblick läuft alles fantastisch und wir können noch gar nicht realisieren, wieviel Glück wir haben. Und hoffen natürlich, dass das erstmal so weiter geht. Aber einer meiner Höhepunkte war der, als wir als absoluter „No Name“ bei einem Web-Radio Sender direkt in den Hörer-Charts von 0 auf Platz 1 eingestiegen sind…das hat sich irgendwie in meiner Erinnerung verankert…da kam der erste Verdacht auf, dass das wohl ganz ok ist, was wir tun.

INS: Was ist für die Zukunft geplant? Welche Ziele habt ihr euch selbst gesteckt? Was steht als nächstes an? Tour? Studio?
SCHZ: Wie schon erwähnt ist jetzt absolute Priorität, dass wir unser Debüt-Album RADIUS bis Mai fertig bekommen…Dann natürlich die Live-Gigs in diesem Jahr und damit einhergehend, das bekanntmachen der Songs der CD. Wir sind auf das Feedback gespannt…das sind erst einmal die einzigen, mittelfristigen Ziele.

INS: Welche Rolle spielen für euch Live-Auftritte und was empfindet ihr dabei?
SCHZ: Das spielt eine riesige Rolle…zu sehen, wie die Songs live funktionieren, wie sie bei den Fans ankommen, die Fans mal persönlich kennen zu lernen, usw. Es ist einfach eine tolle Mischung aus Aufregung und Vorfreude.

INS: Was fällt Euch als Erstes zu folgenden Begriffen ein?
SCHZ:
Musik: Mit das wichtigste im Leben
Kindheit: Nicht immer schön, aber auch nicht immer schlecht
Blockade: Hab ich jetzt, weil mir nichts zu dem Begriff einfällt
Auftritt: Nervosität und Freude im selben Moment
Heimat: Ist immer da, wo auch der Mensch ist, den man liebt!

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