CD Review: The Invincible Spirit – anyway

Veröffentlicht: 14. April 2017 von guidowein in CD Review
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n-anyway-4214-1Nach fast 23 Jahren startet The Invicible Spirit ein Comeback mit ihrem 2015 erschienenen Album  anyway. Können Thomas und Co. damit an ihre Erfolge aus den 90er erneut anschließen? Wie hat sich The Invincible Spirit musikalisch entwickelt? Wirklich vergessen war die grandiose Band bei ihren „schwarzen“ Anhängern nicht wirklich. Zusammen mit seiner Frau Anja ist Thomas in den letzten zwei Jahren viel auf den europäischen Bühnen unterwegs gewesen. Die Resonanzen sind durchweg positiver Art. Daher wollten wir uns einmal selbst vom Schaffen des sympathischen Duo’s aus dem schönen Arnsberg überzeugen und nahmen uns anyway mal etwas näher in Augenschein.

Ein romantisches und verträumtes Piano-Stück namens „anyway“ gepaart mit Thomas durchdringender Stimme eröffnet das Werk des gleichnamigen Albums. Was für ein majestätischer Beginn. Die neue Scheibe mit 17 Stücken wird uns wohl wirklich etwas Besonderes bieten, so meine ersten Gedanken. Der Silberling hat in der Tat eine beachtliche Zusammenstellung vieler  elektronischen Genre. Bei der Eigenproduktion von Thomas wurde die Messlatte ganz weit nach oben gelegt. Und um es vorweg zu sagen, es wird äußerst schwer diese Latte von anderen oder gar vergleichbaren Bands, zu reißen.

Die Worte Electronic Body Music wurden von mir lange nicht benutzt, doch mit dem Stück „Erase“ ist es klar, genau hierbei handelt es sich um die einzigartige Stampf und Pogo Mucke. Die Beats sind alte Schule mit einem hohen Tanzfaktor. Es klingt so vertraut als sei TIS nie weg gewesen. Großartig!
Eine CD, die sicherlich ein Volltreffer bei allen The Invincible Spirit Fans und EBM-Liebhaber ist.
Die heftigen und schwere EBM Beats sind Tanzgaranten auf jeder Electro Party. Der Track „Dark Eye“ überzeugt durch viele Stimmen-Effekte und so bekommt The Invincible Spirit wieder eine andere Größe und Vollkommenheit..
Das Stück „Naked Soul – erwartet den Hörer
Synthpop abgeschmeckt mit heftigen EBM. Eine experimentelle Kombination, aber überaus überzeugend. „Soul Control„, EBM auf höchstem Niveau , pfeffernde Beats , ohne für eine Sekunde die Melodie dabei zu vernachlässigen. Toll!
Härtere Beats und Stahlkappen-Pogo gibt es dann wieder bei dem Track, und für mich das Lieblingsstück, „Hate You“. Thomas beweist an dieser Stelle, dass er weiß , was guten EBM ausmacht. Ein sehr melancholisches und melodisches Stück mit Tiefgang ist „a Nation„. Das Stück „Your God in Me“ beendet die Scheibe ebenso gefühlvoll und eindringlich wie das Eröffnungsstück.

Für The Invincible Spirit hat mit anyway eine neue Zeitrechnung begonnen. Bei diesem Silberling ist klar, dass die Liebe zum Detail und ganz viel Spielfreude die Hauptrolle spielen. Genau diese wird auch bei ihren beliebten Live Gigs überaus von Ihren Fans geschätzt und sichtbar. Frei nach dem Motto: „Gekommen, um zu bleiben“! Und das bitte noch unendlich viele Jahre und noch unzählige Alben. Vielen Dank an Thomas und Anja für diese ausgesprochene beeindruckende Platte, die den EBM wieder hoffähig macht.

Hier geht es zu unserem Interview mit TIS!

Tracklist:
01. Anyway
02. Erase
03. Have You
04. Afraid Forever
05. Dark Eye
06. Naked Soul
07. Soul Control
08. Everytime I Move
09. Decide
10. Final
11. Hate You
12. House Of A Liar
13. Devil Heart
14. Frustrated
15. A Nation
16. Where Are Your Dreams
17. Your God In Me

Artist: The Invincible Spirit
Title: Anyway
Year Of Release: 2015
Label: The Invincible Spirit
Genre: Synthpop / Synthwave, EBM
Quality: MP3-V0(VBR)
Total Time: 74 min.

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