Fundstück der Woche: Tibetréa

Veröffentlicht: 25. Oktober 2015 von steffischaaf in Bandportrait, Fundgrube, Interview, Veranstaltungen
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Tibetrea-Logo-weissMit mehrstimmigen Gesang und ausgefallenen Klängen ziehen Tibetréa seit 2006 durch die Lande und führen uns mit ihrem Liedgut in zurückliegende Zeiten und unbekannte Welten. Auch auf dem Autumn Moon in Hameln wollen sie  mit Mystik und Mythologie die Fantasy der Hörer wecken.
Heute erfahrt ihr noch mehr über die poetischen Geretsrieder.

Wer steckt hinter Tibetréa?
Eine Hexe, ein Drache, ein Riese, ein Steinbeißer und ein Hobbit.

Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?

Wir spielen eine Mischung aus Pagan Folk und mittelalterlichen Melodien gepaart mit groovigen Basslinien, rockigen Schlagzeugbeats und funkigen Trompetensoli. Inhaltlich beschäftigen wir uns mit alten Sagen, Mythen und Legenden und laden das Publikum zu einer Reise ein, die uns nicht nur einmal quer über den Globus, sondern auch durch die Jahrhunderte und in fantastische Welten führt. Diese Mischung bezeichnen wir als Fantasy Folk.

Was macht euer Projekt besonders?
Uns ist es wichtig, dass unsere Konzerte nicht langweilig werden und das Publikum immer wieder neu überraschen. Deshalb arbeiten wir auch mit einer sehr großen Instrumentenvielfalt. Bei unseren Live-Shows gibt es über 40 Instrumente zu sehen – damit gehören wir auch in der Folk-Szene zu den Bands mit dem größten Instrumentarium. Außerdem singen wir auf über 20 unterschiedlichen Sprachen, von Maori über Manx bis zu Altschwedisch und Schottisch. Trotzdem haben wir einen charakteristischen, sofort wiedererkennbaren Sound, der zum Beispiel durch die Trompete entsteht, welche in der Szene einzigartig sein dürfte.

Was und wen wollt ihr mit Euren Songs erreichen?
Wir möchten ein breites Publikum ansprechen. Mit unserer Musik laden wir zum Tanzen und Feiern, aber auch zum Träumen ein. Zu unseren Fans gehören Orks und Zauberer, genauso wie Tanzwütige, Met-Trinker und Weltenwanderer.

Was hat Euch bewogen Musik zu machen?
Wir sind große Fans von Fantasyfilmen und -literatur. So entstand die Idee, das auch musikalisch umzusetzen.

Was macht gute Musik für euch aus?
Gute Musik muss vereinnahmen – für einen Moment vergisst man alles andere. Sie muss grooven, in die Beine fahren. Und sie muss eine Botschaft rüberbringen oder eine Geschichte erzählen.

Welche Bands beeinflussen euch? Welche Alben haben euch geprägt oder begeistert?
Uns beeinflussen vor allem traditionelle Melodien und alte Texte. Trotzdem schätzen wir zum Beispiel den Sound von Wutas, Omnia, Faun oder Loreena McKennett.

Welche Musik hört Ihr zu Hause, unterwegs oder beim Sport?
Unsere Band besteht aus sehr unterschiedlichen Charakteren, das klingt also jetzt nach einer sehr chaotischen Mischung: Russisches Volksorchester, Metallica, John Buttler, Robert Schuhmann, Jack Johnson, Dire Straits, Filmmusik, Omnia, Cat Empire, Supercell und Tibetréa (Antwort unseres Technikers).

Tibetrea-Pressebild-QuerformatEine Band durchläuft stets Höhen und Tiefen. Was war der absolute Höhepunkt in der Vergangenheit und was der bitterste Tiefpunkt?
Festival-Mediaval 2015, Zugabe: Auf den kurzen Zuruf „Kreistanz wäre geil!“, haben sich innerhalb von Sekunden hundert Leute an den Händen genommen und unseren mit Abstand größten Kreistanz ever getanzt. Das war auf jeden Fall ein Höhepunkt.
Richtige Tiefpunkte gab es eigentlich nicht. Auf dem StuStaCulum 2012 wehte uns ein Orkan praktisch von der Bühne und wir mussten das Konzert abbrechen. Cool war aber, dass Blitz und Donner genau bei der Textzeile „Was Donner roll‘n und Stürme woll’n und weh’n“ lospolterten.

Welche Ziele habt ihr euch selbst gesteckt? Was ist für die Zukunft geplant? Was steht als nächstes an? Tour? Studio?
Oberstes Ziel für uns ist der Spaß an der Musik. Außerdem wollen wir auf jeden Fall unseren Sound weiterentwickeln. Etwas Konkreter: Am 6. November 2015 erscheint unsere neue Single „Wintersturm“. Das nächste Album erscheint Anfang 2017. Ein Thema gibt es auch schon: Zauber und Rituale. Es wird sehr mystisch und noch ein bisschen rockiger als bisher.

Welche Rolle spielen für euch Live-Auftritte und was empfindet ihr dabei?
Zum Musik machen gehört für uns auch der Dialog mit dem Publikum. Es macht einfach Spaß, zu sehen, wie ein neuer Song ankommt. Insofern sind Live-Auftritte essentiell für uns und eine große Motivationsquelle.

Was fällt Euch als Erstes zu folgenden Begriffen ein?
Musik:
Energie, Dialog
Kindheit: Neugierde, schön
Blockade: „Moment, gleich kann ich’s!“
Auftritt: Feiern, Gemeinschaft, unterwegs sein
Heimat: Bayern!!!!!

Tibetréa Homepage
Tibetréa Facebookseite

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