CD/ MP3 Review: The Fright – Rising Beyond

Veröffentlicht: 29. September 2015 von guidowein in CD Review
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coverTHE FRIGHT liefern mit Rising Beyond ihr viertes Album, das erstmals in Eigenregie, ohne Label produziert wurde. Erhältlich ist die Platte in Coloured-Vinyl  bzw. als MP3 Download. Auf CD ist dieses Album bisher nicht erschienen. Wir hatten die Möglichkeit die Horrorpunk-Band aus Thüringen Live in der Sumpfblume Hameln als Support für Unzucht erleben zu dürfen. So wollten wir es uns dann auch nicht nehmen lassen, ihr neuestes Werk etwas näher zu durchleuchten.

Nach einem mystischen Intro geht es mit „Your Love“  direkt mit fetten Gitarrenriffs in die Vollen. Der eingängige Refrain geht sofort in die Beine und bleibt im Kopf . Zu diesem Song wurde außerdem ein cooles Video gedreht. Ebenso fesselnd ergeht es mir mit dem Stück „Hellbound Heart“. Auch dieser Track geht direkt durchs Ohr in die Schaltzentrale und lässt mich heimlich mitsingen und die Beine zappeln. Zu den rockigsten Songs auf dem Album zählen für mich „Hellbound Heart“, „Deadly Runaway“ und „Living Dead Society“. Die ausdrucksstarke und charismatische Stimme von Lons, dazu Gitarrenriffs, die heftig dunkel sind und eben die bewegende Stimme, bringen den Zuhörer eben nicht in einen Horrerhimmel, sondern vielmehr in eine Art rockende Gothic-Walhalla. Balladen sucht Man(n) oder Frau vergebens auf diesem Werk. Mit „Rise In Dawn“, „The Hills Have Eyes“ und „The Cave“ gibt es aber auch stimmungsvollere und langsamere Songs. Gesanglich werde ich richtig mit dem zügigen und melodischen Track „Bury Me“ überzeugt.“Wasteland“ überrascht mich dann noch einmal mit einem mir befremdlichen Western Sound.
„The Cave“ ist der letzte Track auf der Scheibe. Er ist äußerst düster und gibt mir das bittere Gefühl das das Ende in jeder Hinsicht nahe ist. Damit wird auch das Ende besiegelt, zumindest für  diese unglaublich tolle Rock Platte von The Fright.
Immer wieder kommt mir Gedanke das The 69 Eyes ihre Finger mit im Spiel hatten. Das kann ich aber mitnichten sagen. Eher ist es so, dass ich persönlich den Namen Horrerpunk für diese Klänge für völlig überzogen halte. Der Sound ist in der Tat sehr dunkel und damit für mich der perfekte Metal-Gothic-Rock Lieferant.

Fazit: Mit Rising Beyond haben die jungen Rocker ein starkes Gothic Rock bzw. Metal-Gothic-Rock Album auf dem Markt geschmissen. Sie ist eindeutig professioneller produziert, als alle ihre Vorgänger. Die Songs auf der Scheibe sind durchweg eingängig. Sie hebt sich deutlich von ihren Mitbewerbern ab. Das Niveau ist überdurchschnittlich hoch und in keinster Weise kommerziell. Das Cover des Longplayers ist herrlich düster, mit einem Friedhof sowie einem Teufel und einem Engel der euch ans Leder will, gestaltet. Ich bin mir sicher das wir in naher Zukunft noch einiges von The Fright aus Thüringen hören und auch sehen werden. Die nächste Festival-Saison kommt bestimmt!

Smiley als CDSmiley als CDSmiley als CDSmiley als CDSmiley als CD

Anspieltip:
Hellbound Heart, Bury Me

Tracklist:

  • Aequat Omnis Cinis
  • Your Love
  • Hellbound Heart
  • Bury Me
  • Suicide Sun (ft. Jyrki69)
  • Deadly Runaway
  • The Hills Have Eyes
  • Rise In Dawn
  • Edward (ft. Argyle Goolsby)
  • Living Dead Society
  • Wasteland
  • The Cave

No Lable

Genre: Gothic-Rock, Metal-Gothic Rock

Erscheinungsdatum: 15.05.2015

Hier kann das Album bestellt werden:
https://thefrightofficial.bandcamp.com/

 

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