Fundstück der Woche: INTENT:OUTTAKE

Veröffentlicht: 28. März 2015 von steffischaaf in Fundgrube
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Intent Outtake logo2011 wurde das Projekt von Andreas Engleitner in Saarbrücken gegründet, der von Anfang an seine Inspirationen für Remixe und Songs aus dem Elektro-/Futurepop Bereich zog. 2014 hatte er schließlich auch den richtigen Sänger für INTENT:OUTTAKE gefunden. Und die Stimme von Bastian Polak kann sich wirklich hören lassen. Für unsere Leser baten wir die zwei zum Interview und das kam dabei raus:

Wer steckt hinter INTENT:OUTTAKE?
INTENT:OUTTAKE sind der Gründer und Komponist Andreas Engleitner und der Sänger und Texter Bastian Polak. Wir haben beide Erfahrungen in anderen Bands gesammelt und starten nun mit dem Debütalbum „Wake Up Call“!

Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?
Sehr variabel, melodisch und aussagekräftig. Wir sind nicht festgelegt auf einen ganz bestimmten Style, damit wir uns in unserer Aussagekraft nicht selbst beschneiden. INTENT:OUTTAKE passt jedoch ins Genre Dark-Electro.

Was macht euer Projekt besonders?
Nun, das Rad kann man nicht neu erfinden und diverse Leute werden bei uns sicherlich auch Assoziationen zu anderen Bands herstellen. Wir versuchen halt, trotz der Themen und einer gewissen Härte, melodisch zu bleiben und variieren viel mit dem Gesang. Da hat Bastian einfach eine sehr breit gefächerte Stimme, kann sowohl sanft singen als auch shouten. Seine Stimme ist ein tolles Instrument.

Was und wen wollt ihr mit Euren Songs erreichen?
Wir möchten, wie es auch der Name unseres Debüt-Albums sagt, wach rütteln. Wir möchten Menschen dazu anregen, die Augen zu öffnen und zu registrieren, was tatsächlich alles so passiert auf unserem Planeten. Bspw. die Zerstörung des Menschen durch sich selbst oder die mediengesteuerte geistige Verdummung der Erdbevölkerung. Alles ist in vollem Gange aber registriert es die Menschheit überhaupt noch? Dabei möchten wir aufzeigen, das jeder in der Lage ist, etwas zu tun. Jeder ist bis zu einem gewissen Punkt doch in der Lage, sich und seine Umgebung selbst zu gestalten oder zu beeinflussen, sich der Medienmanipulation und anderer schädlicher äußerer Einflüsse zu entziehen.

Intent Outtake pic 3Was hat Euch bewogen Musik zu machen?
Andreas: Bei mir waren es Depeche Mode. Sie haben mich inspiriert und mich dazu gebracht, dass ich mir ein Keyboard gekauft und Songs von ihnen nachgespielt habe. Das war mein Anfang und
der ist schon verdammt lange her. Eigene Stücke kamen durch den mit der Zeit gestiegenen Anspruch an mich selbst. Menschen mit Musik glücklich zu machen oder zum Nachdenken anzuregen, das bewegt mich heute.
Bastian: Der Wunsch Menschen zu berühren und mit der eigenen Musik zu fesseln. Ich kann mich noch sehr gut an mein erstes Open Air erinnern, welches ich auf „unserer“ Burg Lichtenberg erleben durfte. Ich war 12 Jahre alt und als ich sah wie die Bands die Bühne zum leben erweckten, war mein Traum geboren. Ich wollte das auch und begann Gedichte zu schreiben. Bald hinterlegte ich diese mit Musik und mein alter Ego Septron war geboren. Meinen Traum konnte ich mir dann ein paar Jahre später erfüllen und durfte auf dieser genannten Burg spielen.

Was macht gute Musik für euch aus?
Das Gesamtkonstrukt muss passen. Songaufbau, Hooklines und natürlich der Gesang sind sehr wichtig, aber auch die Message, die der Song transportiert. Ein atmosphärischer melancholischer
Song sollte auch ein Thema haben, das dazu passt.

Welche Bands beeinflussen euch? Welche Alben haben euch geprägt oder begeistert?
Andreas: Da gibt es sehr viel. Wie bereits erwähnt, bei mir waren es Depeche Mode zu Beginn. Später De/Vision, And One aber auch Mesh. Deren Album „The point at which it falls apart“ lief
bei mir hoch und runter. Die Einflüsse wurden immer mehr, ich mag total gerne SITD, VNV Nation, Suicide Commando, Zeromancer u.s.w. Ich mag generell gute Musik. Das Album was mich mit am meisten bewegt hat, war wohl Violator von Depeche Mode.
Bastian: Geprägt wurde ich durch meine Eltern, die immer sehr viel Musik gehört haben als ich noch ein Kind war: Pink Floyd, Led Zeppelin, Bob Marley, The Doors, Jethro Tull.
Ich bin also mit vielen Musikrichtungen groß geworden, aber die Band die mich am meisten geprägt hat ist Nine Inch Nails mit dem Album The Downward Spiral und Nirvana mit Smells Like Teen Spirit.

Welche Musik hört Ihr zu Hause, unterwegs oder beim Sport?
Andreas: Total stimmungsabhängig. Manchmal ist es Suicide Commando oder Combichrist, manchmal ist es aber auch mal ein Film-Soundtrack, der einfach nur trägt.
Bastian: Da kann ich mich nur anschließen. Hängt von der Stimmung ab, aber Combichrist zum joggen ist genial. Gerne auch Diary of Dreams, Korn, Dismantled, Bring me the Horizont, White
Zombie, Architects.

Eine Band durchläuft stets Höhen und Tiefen. Was war der absolute Höhepunkt in der Vergangenheit und was der bitterste Tiefpunkt?
Der bisherige Höhepunkt in unserer noch jungen Geschichte war sicherlich der Auftritt beim WGT im letzten Jahr. Aber auch die Resonanz zu unserem Album ist großartig und vergleichbar. Einen bitteren Tiefpunkt können wir noch nicht benennen, da wir ja auch erst unser Debütalbum veröffentlicht haben. Kommt sicherlich noch, aber soweit sind wir noch nicht.

Was ist für die Zukunft geplant? Welche Ziele habt ihr euch selbst gesteckt? Was steht als nächstes an? Tour? Studio?
Es folgen mehrere Konzerte in diesem Jahr. Stand heute starten wir am 17.04 als Support für die schwedische Electro-/SynthPop Band MACHINISTA in Leipzig, zusammen mit den Bands RROYCE und ROOT4. Aber auch beim WGT sind wir am 24.05. wieder mit von der Partie. Aktuell stehen noch Auftritte in Berlin (13.06.) und München (12.09) fest. Anfragen aus anderen
Teilen Deutschlands und auch im Ausland sind gerade dabei, sich zu konkretisieren. Was die Studioarbeit angeht, auch da geht es bald weiter. Wir werden definitiv nachlegen, denn
nach diesen Reaktionen haben wir beide Blut geleckt. Wie genau, wann genau, das können wir noch nicht sagen. Aber wir können versprechen, es wird nicht jahrelang dauern.

Welche Rolle spielen für euch Live-Auftritte und was empfindet ihr dabei?
Immer wieder großartig. Interaktion mit den Fans ist einfach was tolles. Die Reaktionen des Publikums zu spüren, wenn ein Song gut ankommt und das Publikum mitsingt oder applaudiert, das
ist ein unbeschreibliches Gefühl. Konzerte transportieren sehr viele Emotionen, zumindest sollten sie das. Daran arbeiten wir natürlich auch. Wir sind auch dabei, unsere Bühnenshow auszubauen.
Genauere Infos verraten wir gerne, wenn es soweit ist.

Was fällt Euch als Erstes zu folgenden Begriffen ein?
Andreas:
Musik: Emotion
Kindheit: Sorglosigkeit
Blockade: Ungünstiger Zustand in noch ungünstigerem Moment
Auftritt: Lampenfieber
Heimat: Egal wo man ist, man trägt sie immer bei sich

Bastian:
Musik: Eine sehr machtvolles Werkzeug um seine Meinung zu sagen
Kindheit: Wunderschön
Blockade: Endet oft in Improvisation
Auftritt: Wochenlange Vorfreude
Heimat: Ist dort wo man geliebt wird

INTENT:OUTTAKE auf Facebook
INTENT:OUTTAKE Homepage

Album Trailer zu Wake up call:

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