Fundstück der Woche: Seasurfer

Veröffentlicht: 21. März 2015 von steffischaaf in Fundgrube
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Seasurfer Font EPHeute wollen wir euch das Blackfield Festival in Gelsenkirchen noch mehr schmackhaft machen, als es ohnehin bereits ist. Eine der Bands, die dort auftreten werden, ist Seasurfer, aus dem wunderschönen Hamburg. Mit ihrem Dreampunk haben sie einige Herzen für sich gewinnen können, vielleicht ja auch eure? Erfahrt mehr über die sympathischen Mitglieder bei uns im Fundstück der Woche:

Wer steckt hinter Seasurfer?
Julia Beyer (auch bei „Chandeen“), Dirk Knight (auch bei „Dark Orange“), Jojo Brandt (auch bei „The Convent“), Volker Zacharias (auch bei „Girls Under Glass“ und „Cassandra Complex“) und Benny Ruess.

Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?
Gitarrenwälle und Euphorie…träumerisch und treibend…Dreampunk!

Was macht euer Projekt besonders?
Wir alle haben das Gefühl, endlich den Sound zu machen, den wir immer gerne machen wollten. Ist nicht so einfach, gerade hier in Deutschland mit unserem non-elektronischen und non-teutonischen Ansatz . Unser Drummer Benny erzählte gerade, dass die Leute vom englischen AC30-Shoegazelabel total erstaunt waren, dass Seasurfer eine deutsche Band sind…Wir haben uns ja auch ganz gezielt eines unser Lieblingslabels aus den USA gesucht und dort unser Album veröffentlicht.

Was und wen wollt ihr mit Euren Songs erreichen?
Ehrlich gesagt ist uns das vollkommen egal, wir machen einfach. Für uns läuft es vor allem in den USA und UK gut, da hören sowohl Leute vom College, aus der Alternativscene und auch der dunklen Fraktion unseren Sound. Wir wollen mit unserer Band eine coole Zeit haben, wenn wir anderen damit auch etwas geben können…super!

Was hat Euch bewogen Musik zu machen?
Wir machen immer schon Musik und sind ja in einer Zeit groß geworden, als Musik vor allem auch eine Lebenseinstellung war. Als Punkbands in kleinen Läden spielten, Cocteau Twins und Sisters of Mercy für ihre ersten Deutschlandkonzerte hier waren…das prägt und ein Leben ohne Musikmachen kann sich niemand von uns vorstellen.

Was macht gute Musik für euch aus?
Haltung, eine eigene Identität und authentisch sein in dem, was man macht.

Seasurfer 2015Welche Bands beeinflussen euch? Welche Alben haben euch geprägt oder begeistert?
Das ist zwar unterschiedlich bei fünf Leuten, aber ein gemeinsamer Nenner sind vielleicht Bands wie The Cure, Chameleons, Cocteau Twins, My bloody Valentine, Sonic Youth und Slowdive, aber auch Ramones und das ganze alte Punkzeugs. Bei den Alben kann ich (Dirk) nur für mich sprechen…Pornography (The Cure), Loveless (My bloody Valentine), Souvlaki (Slowdive), Rock for Light (Bad Brains), aber auch Under a blood red sky (U2) und Songs of Faith and Devotion (Depeche Mode).

Welche Musik hört Ihr zu Hause, unterwegs oder beim Sport?
Das gleiche Zeugs wie immer…Jojo und Benny sind dazu in Hamburg noch eifrige und bekannte Gitarrenmusiker und ClubDJs.

Eine Band durchläuft stets Höhen und Tiefen. Was war der absolute Höhepunkt in der Vergangenheit und was der bitterste Tiefpunkt?
Für die ja eher noch jungen Seasurfer war der Höhepunkt das Debut-Release auf einem unserer Lieblingslabels, Saint Marie Records aus den USA. Die stehen total auf uns und sind richtig coole Leute. Tiefpunkt war ein Megastreit und die Trennung mit Harald Löwy vom Kalinkaland-Label…aber der ist beigelegt, die Zeit heilt Wunden eben doch.

Was ist für die Zukunft geplant? Welche Ziele habt ihr euch selbst gesteckt? Was steht als nächstes an? Tour? Studio?
Wir spielen Ende April eine kleine Clubtour und danach zwei größere Festivals. Dazu veröffentlichen wir eine 4-track EP mit neuen Songs. Danach nehmen wir das nächste Album auf und gucken livemässig eher nach UK und Skandinavien. Über unser US-Label und auch Benny gibt es gute Kontakte in die weite Shoegazerwelt und zu ziemlich guten Bands, mal sehen, was da noch geht.

Welche Rolle spielen für euch Live-Auftritte und was empfindet ihr dabei?
Das ist schon wichtig für eine Band und ist für uns auch immer etwas wie ein kleiner Abenteuerausflug. Und es ist einfach cool, Leute zu treffen zu denen man schon lange Kontakt hat und einfach rum zu quatschen und zu trinken. Und natürlich die Adrenalinschübe auf der Bühne zu erleben.

Was fällt Euch als Erstes zu folgenden Begriffen ein?
Musik: Leben!
Kindheit: Ist noch nicht zu Ende!
Blockade: Verschwindet auch wieder!
Auftritt: Adrenalin!
Heimat: Wichtig und teuer für wohl jeden auf diesem Planeten!

Vielen Dank lieber Dirk für das Interview!

Seasurfer auf Facebook

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