Interview mit MindSlide

Veröffentlicht: 28. Februar 2015 von steffischaaf in Interview
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Vor dem Konzert am 20.02.2015 mit Monophona und MindSlide durften wir Backstage dem Support aus Bielefeld auf den Zahn fühlen. Erfahrt hier mehr über die Gedanken und Zukunftsaussichten von MindSlide.

01Independent Sounds: Erste Frage am heutigen Abend: Wie geht es euch?
MindSlide: Sehr gut, danke! Euch auch?
IS: Auch sehr gut, danke!

IS: Mirco, Du hattest auf Facebook geschrieben, dass es Probleme mit dem Pedal gibt. Hat sich das geklärt?
MS: Ich habe es gestern noch reparieren lassen, es ist einsatzfähig und bereit.
IS: Gut, wir werden das ja nachher sehen. (lachen)

IS: Wie seid ihr 2012 auf den Namen MindSlide gekommen?
MS: Das hat lang gedauert, bis wir den passenden Namen gefunden haben, es gab unendliche Vorschläge und eine riesige Liste. Alle wurden zusammengeworfen und Ingo kam dann letztendlich mit der zündenden Idee. Wir wollten etwas mit Mind und Slide, also warum nicht kombinieren?
Das erste Lied „MindSlide“ führte uns dann richtig in die Musik, einfach zum dahin träumen und die restlichen Gedanken verbannen.

IS: Seid ihr vor dem heutigen Auftritt aufgeregt?
MS: Ja, absolut, Lampenfieber gibt es noch vor jeder Show.
Mirco: Ich war gestern sehr aufgeregt, heute ging es wieder. Nachdem ich ja wegen Krankheit den Tonenburg-Auftritt versäumt hatte, hatte ich Angst heute morgen krank aufzuwachen. Aber es ist ja alles gut. (lacht)

IS: Wir fanden den Auftritt in der Tonenburg hervorragend, haben uns nur gefragt: Wie wollen sie die fehlende Gitarre von Mirco kompensieren? Aber es hat sehr gut funktioniert!
MS: Ein paar Songs konnten nicht gespielt werden, weil wir unsicher waren, ob die Musik dann noch so auf das Publikum wirken kann.
Mirco: Ich hab mir den Gig auf Video angesehen, er war richtig gut und ich war echt traurig nicht dabei gewesen zu sein, weil ich mich bereits seit Wochen darauf gefreut hatte und ich dann drei Wochen flach lag. Jetzt kann ich mir allerdings nur noch die Fotos ansehen, weil ich mir denke: „Scheiße, verpasst!“
Steve: Für uns war das ein guter Test, denn jetzt wissen wir, wenn Mirco nicht da ist, sind wir gut und es klappt! (lachen in der Runde)

IS: Wie kam es dazu, dass ihr heute Monophona supportet?
Mirco: Ich hab Ralf vom Booking im Forum bereits vor einem Jahr geschrieben, als ich dachte wir wären bereit dort zu spielen, allerdings hat es ein wenig gedauert. Wir hätten gerne vor The Chameleons gespielt, aber da machte jemand anderes das Booking, so waren Monophona die nächste Band, die zu uns passten. Wir kannten die Luxemburger vorher nicht, doch das Düstere und Getragene hat uns begeistert und wir lassen uns einfach überraschen.

IS: Was erwartet ihr von dem heutigen Abend?
MS: Spaß! (lachen) Wir haben 45 Minuten um uns als Support behaupten zu können.

IS: Gibt es weitere Bands, die ihr gerne mal supporten würdet, außer The Chameleons?
Steve: Ja, Seasurfer. Ich finde sie toll, das wäre eine Ehre für mich.
Mirco: Ich bin ein Ultra-Fan von The Cure, aber die Vorstellung ist utopisch.

IS: Gibt es vor den Auftritten ein Ritual, macht ihr Entspannungsübungen oder braucht ihr eine Flasche Whiskey zum anheizen?
MS: Wir haben jetzt das Programm mehr als sonst sehr intensiv geprobt und nehmen uns jeder noch so ca. 30 Minuten zum entspannen.

IS: Wird man in naher Zukunft auch mal ein professionelles Musikvideo von euch sehen?
MS: Ja, zur nächsten Platte ist definitiv so etwas geplant.

IS: Dann gleich zur nächsten Frage: Wie verlaufen denn die Vorbereitungen zum nächsten Album? Es sollte ja im Frühjahr erscheinen.
MS: Ja, das verschiebt sich leider ein wenig nach hinten, wir werden jetzt in den nächsten Wochen ins Studio gehen und mit den Aufnahmen beginnen. Wir werden uns aber Zeit nehmen, denn es soll ja auch gut werden. Wir wollen es dann auch einigen Labeln anbieten, dann müssen wir uns um Promotion auch keine Gedanken mehr machen, denn das kostet alles Zeit.

IS: Eure Songs haben sehr viel Atmosphäre! Bleibt ihr dieser Linie treu, oder wird es auch ein paar härtere Stücke auf dem nächsten Album geben?
Mirco: Es wird ein bisschen gemischter und rockiger. Es gibt auch weiterhin sphärische Klänge, die etwas ausgefeilter sind als noch auf der EP und treibende Songs wie „She was my God“ mit den gewohnten flächigen Gitarren. Man erkennt aber weiterhin, schon allein wegen Steves Vocals das es MindSlide ist. Zum Herbst hin, wird das gute Stück fertig sein und mit einer Release-Party gefeiert. Einen Namen für das Album haben wir noch nicht gefunden. Cover-Entwürfe stehen bereits, aber auch da muss noch eine Entscheidung fallen.

IS: Wer schreibt die Songs bei euch?
Ingo: Die Lyriks kommen meistens von Steve, die Musik von uns allen. Es kann passieren, dass einer von uns ein fertiges Stück vorlegt, dann hören wir es uns an und entweder nehmen wir es mit auf das Album oder die EP oder nicht. Viele entstehen auch einfach durch die Proben. Ideen haben wir genug, nur die Zeit fehlt uns. Wir würden sogar ein zweites Album voll bekommen und gern mehr für und mit der Musik machen, nur der Alltag lässt das leider nicht zu.

IS: Wie laufen eure Treffen und Proben ab?
MS: Wir treffen uns einmal die Woche auch öfters wenn es nötig ist. Meistens sind wir gute fünf Stunden zusammen mit kleinen Unterbrechungen. Die Proben sind Ausgleich vom Alltag und vom Stress. Wir können abschalten und in eine andere Welt entfliehen. Wir treffen uns ausschließlich um Musik zu machen!

IS: Spielt ihr bei den Proben auch mal Klassiker, wie von Joy Division?
MS: Bis jetzt haben wir nur unsere eigenen Sachen gespielt.
Steve: Ich hab mal ein Cover gemacht von Joy Division „Love will tear us apart“, aber das wollten sie nicht spielen. Ich finde es großartig.

IS: Wie sehen eure Pläne aus für 2015?
Mirco: Clubshows wird es nach der Veröffentlichung des Albums auf jeden Fall geben, da stehen bereits einige Konzerte in Warteschlange. Köln, Hamburg und Berlin haben wir auf dem Plan und das sollte auch klappen. Sieht ganz gut aus bis jetzt.
Mit Festivals müssen wir noch schauen, das Musikbusiness ist knallhart geworden, das ist nicht mehr so einfach da unterzukommen. Zunächst konzentrieren wir uns auf die CD und dann werden wir sehen.

IS: Wo seht ihr euch in den nächsten zwei bis fünf Jahren?
MS: In den Charts auf Platz 1 natürlich. (lachen)
Steve: Einen Plattenvertrag zu bekommen und davon leben zu können wäre toll.
Ingo: Man muss jetzt nicht wirklich reich werden davon, aber das als Beruf machen zu können wäre unglaublich.

IS: Gut, dann werden wir euch jetzt mal Musik machen lassen. Wir wünschen euch alles Gute für die Zukunft und für heute Abend viel Erfolg! Uns habt ihr bereits überzeugt und wir freuen uns euch weiter supporten zu dürfen.
MS: Wir danken euch!

MindSlide sind:

Steve (Vocals)
Marcel (Drums)
Mirco (Gitarre)
Ingo (Bass)

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